Freiwillige Feuerwehr Herreden
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Alle Infos oder Daten zu neuen und alten Ereignissen werden hier zu lesen sein.

 

 

 

Feuerwehr Herreden 2009-2011

 

 

Ab dem 01.01.2009 befindet sich das alte Feuerwehrgerätehaus wieder in Benutzung der Feuerwehr Herreden.                                                                                                                                    

Seit dem 31.01.2009 dient es zur Unterstellung des TS 8 - Anhängers, welcher von der ehemaligen Feuerwehr Hochstedt nach Herreden geholt wurde. Dieser soll in Zukunft zu Übungs- und Ausbildungszwecken der Jugendfeuerwehr genutzt werden.

 

Am 22.02. 2009 war wieder einmal Hochwasser am Herreder Bach. Es mußten Sandsäcke gelegt werden.

 

Am 15.03.2009 fand eine Großübung mit den Feuerwehren aller Stadt- und Ortsteile der Stadt Nordhausen statt. Sie wurde auf dem Gelände den Schweinemastanlage von van Asten durchgeführt. Es sollten die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Auto, die Menschenrettung aus einem Hochsilo und die Förderung von Wasser über eine lange Wegestrecke simuliert werden. Die Feuerwehr Herreden war für die Wasserversorgung zuständig.                             

 

Am 04.04.2009 wurde der alljährliche Frühjahrsputz durchgeführt. Es wurden Aufräumungs- und Reparaturarbeiten mit vereinten Kräften bewältigt. Anschließend ließ man den Abend mit Bratwurst, Steak, Bier und guter Laune ausklingen.

 

 

                       - Osterfeuer in Herreden 2009

 

Das Traditionsfeuer zu Ostern fand am Gründonnerstag, den 09.04.2009, auf dem Sportplatz statt. Es wurde von den Kameraden unserer Feuerwehr entzündet. Für die Absicherung des Feuers bekam die Wehr eine Vergütung vom Veranstalter, dem Traditionsverein “Schmetterlinge” e.V. Alles verlief ruhig, ohne größere Probleme.

 

 

April 2009 - Die Vorbereitungen für die Maibaumsetzung liefen auf vollen Touren.

 

 

 

 

                       - Transport des Maibaumes durch den Ort

 

 

 

 

                      

Am 30.04.2009 war es so weit - der Maibaum sollte aufgestellt werden. Seit den Morgenstunden war man auf den Beinen. Der Baum wurde von einigen Kameraden zum Festplatz getragen. Die Kindergartenkinder trugen den Kranz.

 

 

 

 

                        - Unwetter am Nachmittag des 30.04.2009

 

Am späten Nachmittag ging ein Gewitter mit Starkregen und Hagel nieder. Unsere Kameraden mußten Wasser und Schlamm von der Straße beseitigen. Trotz allem wurde der Maibaum pünktlich 19.00 Uhr gesetzt. Udo Schäfer hielt eine schöne Rede, auch fürs leibliche Wohl war gesorgt. Es gab alkoholische und nicht alkoholische Getränke sowie Köstlichkeiten vom Grill.

 

                  

                       - Aufstellen des Maibaumes

 

 

         

                      - Vereidigung des neuen Wehrführeres und des Stellvertreters

 

 

 

 

Außerdem wurde Frank Jacobi als alter Wehrführer in Ehren verabschiedet, Gerhard Puls wurden zum neuen Wehrführer und Dirk Günther als Stellvertreter vereidigt. Die Zeremonie führte Kamerad Bernd Recknagel von der Berufsfeuerwehr durch. (Gerhard und Dirk wurden im März einstimmig gewählt.)

Das Wetter hielt sich weiterhin gut, und es wurde ein gemütlicher Abend.

 

 

Am 01.05.2009 wurde aufgeräumt und ein kleiner Frühschoppen abgehalten.

 

 

 

                       - Übung Löschangriff

 

Am Freitag, den 08.05.2009 sollte auf dem Sportplatz der Löschangriff geübt werden. Es wurden einige Vorbereitungen getroffen und die Zielgeräte aufgestellt. Als die Jugendwehr endlich starten wollte, braute sich ein ordentliches Gewitter zusammen. Ein Lauf gelang noch, dann brach das Gewitter los und es hagelte schon wieder. Völlig durchnäßt wurde danach wieder alles weggeräumt und in aller Ruhe ein Bier getrunken;-)

 

 

                        - Einweihung des neuen Gerätehauses der Partnerwehr

 

 

 

 

Es war der 09.05.2009. Das neue Gerätehaus unserer Partnerwehr in Gonna sollte eingeweiht werden. Eine Abordnung unserer Wehr sowie unsere Bürgermeisterin Sabine Jacobi fuhren mit zwei Kleinbussen der Berufsfeuerwehr Nordhausen dorthin und überbrachten unsere Glückwünsche und ein keines Präsent. Sogar der Innenminister von Sachsen - Anhalt Herr Hövelmann war zugegen. Es war ein sehr gelungener und gemütlicher Tag mit reichlich Essen und Trinken, auch wenn anfangs Probleme mit dem Rückwärtsfahren im Bus bestanden ( Dagmar Hinkeldey)so dass die Plätze getauscht werden mußten.

             

                       

 

                            - Roland - Rallye in Herreden

                          

 

Am 16.05.2009 fand die alljährliche “Roland - Rallye” statt. Die Streckenführung verlief wieder durch Herreden. Unsere Wehr war abermals mit der Absicherung beauftragt. Es gab einige spektakuläre Situationen, aber keine schwerwiegenden Zwischenfälle. Allerdings war es aber auch eine sehr staubige Angelegenheit. Einige Kameraden unserer Partnerwehr aus Gonna weilten auch vor Ort. Nach der Rallye mußten noch der Kies und Schotter von der Straße gefegt und aufgeräumt werden. Nach getaner Arbeit schmeckte die schönes, kaltes Bier besonders gut.

 

 

                           - "Wandertag" der Feuerwehr

 

 

Am 23.05.2009 unternahm die FFW Herreden eine Busfahrt in den Spreewald. Um 6.00 Uhr morgens ging es los. Die Busfahrt verlief zügig ohne Stau. Alle Reisenden waren guter Dinge und schon früh am Morgen flossen so manches Bier und Likörchen durch die durstigen Kehlen.                                          

In Lübbenau angekommen wurde eine Betriebsbesichtigung in einer Gurkenfabrik durchgeführt. Zu Beginn mußten 3 Kameraden ein Spielchen machen - Gurkenangeln. Es war eine knifflige aber auch lustige Angelegenheit. Den 1. Platz belegte Dirk Günther, ein 2. Platz Hartmut Patze und den 3. Platz Ronald Helm. Bei der Besichtigung konnte man einiges Wissenswertes über die Gurkenverarbeitung erfahren, und bei der Verkostung ließ man sich die Gurken schmecken. Danach ging es zum Mittagessen und anschließend zur Kahnfahrt durch den Spreewald. Das Wetter war herrlich, die Mücken relativ friedlich. Die Reisegruppe wurde auf zwei Kähnen durch die Kanäle gefahren. Der Fährmann erzählte viel über Sitten und Gebräuche des Spreewaldes, und man konnte mal so richtig entspannt die Seele baumeln lassen. Bei einem kleinen Zwischenstop im Spreewalddorf Lehde hatte man die Möglichkeit, das Dorf und das Heimatmuseum anzusehen sowie einen kleinen Imbiß zu nehmen. Sehr interessant war das Feuerwehrgerätehaus - ein Bootsschuppen. Denn auch die Feuerwehr ist hier nach wie vor auf den Kahn angewiesen. Gegen 18.00 Uhr wurde die Heimreise angetreten. Einige waren von der langem Reise geschafft und schlummerten etwas im Bus, andere tranken noch ein Bier zusammen. Um 22.00 Uhr war der Bus wieder zurück in Herreden. Es schöner Tag ging zu Ende. 

 

 

                          - FFW Hörningen 175 Jahrfeier

 

 

 

 

 

 

Die freiwillige Feuerwehr Hörningen führte am 03.06.2009 anlässlich ihres 175 - jährigen Bestehens einen Tag der offenen Tür durch. Es sollte eine Vorführung - Rettung einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten PKW - stattfinden.

 

Brechstange, Glassäge, Spreizer und Schere kamen zum Einsatz. Die FFW Nordhausen - Mitte stellte die Gerätschaften und gab die Anleitungen, FFW Herreden und FFW Hörningen führten die Arbeiten durch. Das Auto wurde fachgerecht zerlegt und die Person geborgen. Es war eine anstrengende Arbeit, die viel Kraft, Ausdauer aber auch Konzentration verlangte. Letztendlich waren es wichtige Erfahrungen, welche die Kammeraden sammelten.

 

Anläßlich des 175 - jährigen Bestehens der FFW Hörningen fand am 06.06.2009 ein Umzug durch den Ort und anschließend ein Feuerwehrausscheid statt. Zugleich war es der Ausscheid um den Stadtpokal. An den Start gingen 8 Wehren - 7 aus dem Stadtgebiet und FFW Mauderode.

Sieger wurde die FFW Petersdorf, 2.Platz belegte die FFW Sundhausen, den 3. Platz FFW Mauderode. Unsere Wehr belegte den 4. Platz. Den Stadtpokal holte sich FFW Petersdorf, den 2.Platz Sundhausen und FFW Herreden Platz 3. Für unsere Verhältnisse war die Zeit von 60 sec eine sehr gute Leistung.

Die Jugendfeuerwehr Herreden sicherte sich den Wanderpokal bei der Jugendentscheidung sowie den 1.Platz beim normalen Wettkampf. Auf das gute Abschneiden unserer Wehr waren alle sehr stolz, so dass zum Schluß noch ordentlich gefeiert wurde.

 

                          - Bombenalarm

 

Am 04.06.2009 gegen 17.00 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Es war eine 5 Zentner -Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die in einer Kindereinrichtung am Lohmarkt in Nordhausen gefunden wurde. Vier Kameraden waren zur Stelle. Es wurde mit Sondersignal zum Treffpunkt auf dem August - Bebel -Platz gefahren. Dort erhielten sie weitere Anweisungen und Befehle. Es war eine sehr gefährliche Bombe, da der Zünder schon aktiviert war. Die Sperrzone betrug 300 Meter um die Fundstelle herum. FFW Herreden sollte zusammen mit FFW Salza und FFW Steinbrücken die Evakuierung der Straßenzüge Vor dem Vogel, Neustadtstraße und Rautenstraße vornehmen. Es war nicht immer einfach, die Bewohner zu überzeugen, ihre Häuser zu verlassen. Viele ältere und kranke Menschen mußten mit Krankenwagen transportiert werden. Vereinzelte waren auch uneinsichtig. Gegen 20.30 waren die Wohnungen geräumt. Der Entschärfung stand nichts mehr im Wege. Plötzlich herrschte Feueralarm. In einer evakuierten Wohnung war ein Brand ausgebrochen. Die FFW Sundhausen kam zum Einsatz und löschte diesen in kurzer Zeit. Es stellte sich heraus, dass die Ursache eine im Ofen vergessene Pizza war. Nun konnte die Entschärfung der Bombe stattfinden. Gegen 21.30 Uhr wurde diese mittels eines ferngesteuerten Entschärfungsgerätes unschädlich gemacht. Kurz darauf wurde Entwarnung gegeben. Es ging noch einmal auf den August - Bebel - Platz zur Auswertung. Kurz danach konnte die Heimfahrt angetreten werden. Gegen 22.00 Uhr waren die Kameraden wieder in Herreden. Nun wurde erst einmal etwas gegessen, denn der Tag war sehr lang und alle sehr hungrig. Außerdem wurde noch in Ruhe ein Bier getrunken, bevor jeder nach Hause ging.

 

                

                          - Dorffest

 

 

 

 

 

Das Dorffest in Herreden fand in diesem Jahr vom 19.06. bis 21.06. statt. Am 20.06.2009 war man schon früh auf den Beinen. Die Wettkampfbahn und die Beschallungsanlage mußten aufgebaut werden, damit pünktlich um 10.00 Uhr der Ausscheid beginnen konnte. Vier Männermannschaften sowie zwei Jugendmannschaften waren angemeldet. An den Start gingen die FFW Mauderode, die FFW Hörningen, die FFW Herreden und FFW Nordhausen - Mitte. Beim Jugendwettkampf traten FFW Herreden und FFW Steigerthal an. Der Männerwettkampf verlief sehr spannend, es wurden sehr knappe Ergebnisse erzielt. Am Ende siegte die FFW Hörningen in 56 Sekunden, den 2. Platz belegte die FFW Mauderode mit 58,8 Sekunden. Unserer Kameraden sicherten sich den 3.Platz mit 59 Sekunden. Die FFW Nordhausen - Mitte errang den 4.Platz mit 71 Sekunden. Den Jugendwettkampf entschied die FFW Herreden für sich mit 46 Sekunden, den 2. Platz erreichte die FFW Steigerthal mit 52 Sekunden. Zur Siegerehrung erhielt Frank Jacobi, unser ehemaliger Wehrführer, die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes für seine langjährigen Dienste. Die Ehrung übernahm die Ortsbürgermeisterin Sabine Jacobi und der neue Wehrführer Gerhard Puls. Die Allianz -Vertretung Carola Deistung aus Herreden sponserte für die ersten 3 Plätze je 1 Kasten Bier und für die Jugend 15, 00 Euro pro Mannschaft. Diese nette Geste wurde von allen Teilnehmern dankend angenommen. Unsere Wehr überließ den Kasten Bier der FFW Nordhausen - Mitte, welche sich natürlich darüber sehr freute.

Nach der Siegerehrung hatten unsere Kameraden noch eine kleine Überraschung für unserem neuen Wehrführer. Kamerad Gerhard Puls wurde im Wasserfass getauft nach alter Sitte. Trotz anfänglicher Schreckensschreie trug er es mit Fassung und tauchte ins kalte Nass. Alle Zuschauer lachten herzlich über die Prozedur. Natürlich warteten schon Wechselsachen und Handtuch auf unseren nassen Kameraden, sodaß er sich trockenlegen und umziehen konnte, damit er keine Erkältung bekam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ausscheid mußte natürlich alles abgebaut und weggeräumt werden, außerdem mußten die nassen Schläuche zum Trocknen aufgehängt werden. Mit vereinten Kräften wurde dieses in kurzer Zeit bewältigt. Danach ging man zum gemütlichen Teil über. Im Feuerwehrgerätehaus sollte kleiner Umtrunk stattfinden. Zum leiblichen Wohle wurden Würstchen gegrillt. Heute waren sogar Gäste dabei, die Kameraden der FFW Nordhausen - Mitte. Es war ein schöner, gemütlicher und geselliger Nachmittag, an dem viel gegessen, getrunken und gelacht wurde. Am späteren Nachmittag verabschiedeten wir die Kameraden aus Nordhausen, welche sich noch einmal für die Einladung bedankten. Danach wurde noch ein wenig über den erreichten Erfolg weitergefeiert, bis alle nach und nach nach Hause gingen, denn am Abend sollte noch eine Tanzveranstaltung stattfinden, wohin noch einige gehen wollten.

 

             

 

 

 

    

 

Genau eine Woche später, am 27.06.2009, war schon der nächste Wettkampf in Mauderode anlässlich des 130 - jährigen Bestehens der Feuerwehr. Um 10.00 Uhr wurde die Veranstaltung auf dem Gelände der Agrar GmbH Mauderode - Herreden eröffnet durch den Bürgermeister und den Wehrführer der FFW Mauderode. Außerdem wurden noch einige Kameraden von Mauderode für ihre langen   Tätigkeiten in der Feuerwehr durch den Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt ausgezeichnet. Anschließend wurde noch ein kleiner Umzug durch den Ort durchgeführt. Danach ging es auf die Wettkampfwiese. Alles war schon vorbereitet.

An den Start gingen 7 Wehren: FFW Mauderode, FFW Herreden, FFW Hörningen, FFW Gudersleben, FWW Kleinwechsungen, FFW Kleinwerther und die FFW Großwerther. FFW Haferungen war nur beim Umzug dabei. Beim Jugendausscheid maßen FFW Mauderode, FFW Herreden und FFW Gudersleben ihre Kräfte. Außerdem startete für Gudersleben noch eine Jugend - B- Mannschaft.

Für unsere Wehr lief es sehr gut, wir absolvierten eine Zeit von 52 Sekunden - für uns eine neue Bestzeit. Leider belegten wir damit nur den 6. Platz. Trotzdem waren wir auf unsere Leistung sehr stolz. Gegen die aufgestylten Guderleber hatte niemand eine Chance, sie belegten den 1. Platz bei den Männern. Bei den Jugendlichen behauptete die FFW Mauderode ihren Heimvorteil, sie belegte hier den 1. Platz. Unsere Jungs errangen den 2. Platz und holten wieder einmal einen Pokal nach Hause. FFW Gudersleben und FFW Kleinwerther hatten einige Probleme beim Wasserfördern, mußten daraufhin abbrechen. Allerdings durften sie noch einmal starten, entschieden aber nur um die Plätze 3 und 4. Nach der Siegerehrung ging es bald nach Hause, wo wir noch ein paar Würstchen grillten und gemütlich ein Bier tranken.

 

                                    - Ölspur

 

Am 22.07.2009 in der Mittagszeit ertönte in Herreden die Sirene. Es zog sich eine lange Ölspur durch den Ort, über den Berg hinweg bis nach Salza. Als Dirk Günther und Gerhard Puls von der Erkundungsfahrt zurückkehrten, war unser Auto kaputt. Es nahm kein Gas mehr richtig an, machte Bocksprünge. Außerdem regnete es wieder in Strömen. Die Ölspur verteilte sich nun teilweise über die ganze Straße. Es blieb nichts weiter übrig, auf die Kameraden der Berufsfeuerwehr zu warten. Nach einer Weile waren diese dann auch vor Ort und brachten eine Rückenspritze mit Bioversal mit. Ronald Helm bekam sie auf den Rücken und begann, die Straße damit zu besprühen. Somit konnte das Öl relativ schnell beseitigt werden ohne zu fegen. Es wurde dann noch eine zweite Spritze gebracht, weil die Spur sehr lang war und somit zügiger gearbeitet werden konnte. Dirk Günther mußte sie bedienen. Nach getaner Arbeit konnte unser Auto doch aus eigener Kraft in die Werkstatt gebracht werden. Es mußte dort bleiben. Unsere Feuerwehrleute wurden vom Kameraden Bernd Recknagel nach Hause gefahren, brauchten nicht zu Fuß zu gehen.

 Gegen 15.30 Uhr war man wieder in Herreden, teils mit Blasen an den Füßen.

 

 

                                  - Kinderfest

 

Das alljährliche Kindergartenfest in Herreden fand am 22.08.2009 vom 10.00 - 14.00 Uhr statt. Der Kindergarten sollte einen neuen Namen bekommen. Eine Umfrage zur Namensgebung bestand schon längere Zeit im Dorf. Es wurde sich für den Namen “Herreder Zeinböckchen” entschieden. Am diesen Tage wurde der Kindergarten auf den Namen getauft. Die FFW Herreden war für die Verpflegung zuständig. Es gab Gegrilltes und Bier, Saft und andere alkoholfreie Getränke. Außerdem konnten die Kinder mit der Kübelspritze Löschversuche auf eine Zielwand durchführen. Die Kleinen spielten gern mit dem Wasserstrahl und waren so ausgelassen, so dass manche Mutti auch nass gespritzt wurde.

Anschließend bauten unsere Kameraden den Maibaum wieder ab.

 

 

                                 - Zeltlager der Jugend

 

In diesem Jahr führte die FFW vom 28.08. - 30.08. ein Zeltlager für unsere Jugendfeuerwehr durch. Es sollte auf der Wiese hinter dem Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. Am Freitagabend um 17.00 Uhr traf man sich am Feuerwehrgerätehaus. Die gesamte Jugendwehr war anwesend. Als Betreuer waren Jugendwart Ronald Helm, Dagmar Hinkeldey, Dirk Günther und Maria Kaiser zur Stelle. Gemeinsam ging es zur Zeltstelle. Dort angekommen erfolgte eine kurze Belehrung. Anschließend wurden die Zelte aufgebaut. Nachdem die Aufbauarbeit beendet wart, gingen Ronald Helm und Maria Kaiser mit den Jugendlichen in den Wald zum Holz sammeln, bewaffnet mit 4 IFA - Wagen und einem großen Handwagen mit 4 Rädern.

Dirk Günther und Dagmar Hinkeldey bereiteten das Abendessen vor. Es sollte gegrillt werden. Nach ca. 1,5 Stunden kamen die fleißigen Holzsammler wieder mit randvoll beladenen Wagen. Die Feuertöpfe wurden mit Holz bestückt und als die Würstchen gar waren, konnte gegessen werden. Nach dem Abendessen wurden die Feuertöpfe angezündet, der Abend klang mit Lagerfeuerromantik aus. Nach und nach verschwanden alle in den Zelten und eine ruhige, laue Nacht ließ alle relativ gut schlafen.

Am Samstagmorgen stand man um 8.00 Uhr auf. Es folgten 15 min Frühsport um den Körper wieder richtig in Schwung zu bringen. Anschließend war Zeit für die Körperpflege. Zum Frühstück kam die erste Regenschauer hernieder, so dass man nicht draußen sondern im Kulturraum essen mußte. Nach dem Frühstück ging es zur Ausbildung ans Seeloch. Die Ausbilder waren Dagmar Hinkeldey und Maria Kaiser. Die Sonne strahlte wieder vom Himmel. Am Seeloch angekommen, sollte realitätsnah die 1. Hilfe bei einem Motorradunfall nachgestellt werden. So wurden das Absetzen des Notrufes, die Helmabnahme, Druckverbände, Stabile Seitenlage, Schocklagerung und Reanimationsmaßnahmen geübt werden. Als der Heimweg gegen 13.00 Uhr angetreten werden sollte, regnete es wieder leicht. Aber bald schien die Sonne wieder. Nach ca. 45 min war man wieder auf dem Zeltplatz angekommen. Dort wartete schon das Mittagessen - Erbsensuppe mit Bockwurst. Es sollte draußen gegessen werden, doch am Himmel wurde es wieder ganz dunkel. Kurz darauf mußte man wieder in den Kulturraum flüchten, da es wieder schüttete. Nach dem Essen wurde Mittagsruhe gehalten. Die meisten ruhten sich aus und schlummerten ein bißchen. Plötzlich bemerkte Dirk, dass bei seinem Zelt eine Stange gebrochen war. Zum Glück konnte ein Ersatzzelt aufgebaut werden. Um 16.00 Uhr ging die Ausbildung weiter. Es wurden das Binden von Rettungsknoten, das Sichern von Personen im unebenen Gelände und den Umgang mit Seilen und das Einbinden von Geräten geübt. Gegen Ende der Ausbildung donnerte es, der Himmel wurde immer dunkler. Jetzt gewitterte es auch noch. Der Rost war schon vorbereitet, es wurde wieder gegrillt. Gegessen wurde natürlich wieder im Kulturraum wegen des Gewitters. Als es sich wieder aufklarte, wurden die Feuertöpfe wieder angezündet. Es waren einige Besucher gekommen, darunter auch unser Wehrführer. Alle versammelten sich um die Feuerstellen, den es war nun sehr kühl geworden. Nach einem gemütlichen Abend am Feuer ging man in die Zelte, wo es bei manchen doch durch den Regen etwas feucht geworden war. Dirk und André mußten nach Hause gehen. Den anderen stand eine sehr kühle und feuchte Nacht bevor. Keiner schlief so wirklich gut.

Am Sonntagmorgen ging es früh aus den Zelten, da um 8.00 Uhr das Wahllokal eröffnete. Nach kurzem Frühsport wurde begonnen abzubauen. Nach dem Frühstück im Jugendklub wurde weiter abgebaut und aufgeräumt, so dass gegen 11.00 Uhr der Heimweg angetreten werden konnte.

 

 

 

Am 3. Oktober 2009 führten wir einen Arbeitseinsatz im Feuerwehrhaus durch. Die Wände sollten im Garagen- und Umkleidebereich frisch angestrichen werden. Zuerst mußte alles ausgeräumt und abgehangen werden. Mit vereinten Kräften ging es ans Werk. Die Jugendwehr und die Männer pinselten die Wände strahlend weiß, die Eisenträger schwarz sowie die Gardarobenleisten dunkelbraun. Während dessen säuberten die Frauen den Schulungsraum. Es mußten Fenster geputzt, Staub gewischt, Gardinen gewaschen und Staub gesaugt werden. Außerdem bereiteten die Damen das Mittagessen. Es gab Bockwurst, Erbsensuppe und Soljanka. Um 12.30 Uhr war Mittagspause. Alle Kameraden saßen im Schulungsraum zu Tisch. Da Arbeit bekanntlich hungrig macht, wurde auch ordentlich gegessen. Danach ging es weiter - es mußte fertig gestrichen, geputzt und auch wieder eingeräumt werden. Gegen 15.00 Uhr war die Arbeit beendet. Alles war wieder an seinem Platz. Nun konnte man zum gemütlichen Teil übergehen. Ein kühles Bier nach getaner Arbeit wurde von niemandem verschmäht.

 

 

Feuerwehr Herreden 2010

 

Am 30.01.2010 fand bei unserer Partnerwehr in Gonna die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Wie im Vorjahr waren einige Kameraden unserer Wehr zu Gast. Beim offiziellen Teil erfolgten der Rechenschaftsbericht, der Jahresrückblick und auch einige Beförderungen und Auszeichnungen. Unser Wehrführer sprach auch einige Grußworte und lud zu unserem “Tag der offenen Tür” am 20.03.2010 anlässlich der 130 - Jahrfeier der FFW Herreden ein. Danach wurden ein gemeinsames Abendessen und ein kleiner Umtrunk abgehalten.

 

Eine Rettungsübung der etwas anderen Art wurde am 06.02.2010 am Bielener Kiesgewässer durchgeführt. Es sollte die Rettung einer im Eis eingebrochenen Person realitätsnah geübt werden. Außerdem kamen Schlauchboot und Rettungsanzug zum Einsatz. Mit diesem Anzug können Rettungskräfte bis zu 2 Stunden im Wasser verbleiben. Wer wollte, konnte diesen auch selbst ausprobieren sowie auch mit dem Schlauchboot mitfahren. Anschließend wurde zum Eisbaden eingeladen. Es wurden Mutige gesucht und auch gefunden. Dazu gehörte auch der Bürgermeister der Stadt Nordhausen Matthias Jendricke. Natürlich gab es zum Aufwärmen heißen Tee und leckere Erbsensuppe mit Bockwurst. Bei dieser Übung konnten wir einige nicht alltägliche Erfahrungen sammeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem sehr kalten und schneereichen Winter setze Ende Februar 2010 die Schneeschmelze ein. An einem Sonntagabend, den 28.02.2010 war es wieder soweit. Der Herreder Bach führte wieder Hochwasser. Es mußten Sandsäcke ausgelegt werden, um diesen in seinem Bett zu bändigen. Die Berufsfeuerwehr mußte zwei Mal fahren, um genügend Säcke zu heranzuholen - 300 Stück an der Zahl. Die FFW Nordhausen Mitte kam auch noch zum Einsatz. Sie sollte den Einsatzort ausleuchten, da unserer Wehr kein Stromerzeuger zur Verfügung stand.

Der Einsatz stand unter Aufsicht von Kamerad Gerd Jung, dem neuen Leiter der Berufsfeuerwehr. Sogar die Presse war vor Ort.

Nach getaner Arbeit standen in der Gaststätte ”Zur Linde” heißer Kaffee, Eierkuchen und Bockwürstchen bereit. Nach dem gemeinsamen Imbiß wurde noch einmal der Wasserstand des Baches kontrolliert. Das Wasser war etwas zurückgegangen. Es stand auch nicht mehr so viel auf der Straße. Die Sandsäcke zeigten ihre Wirkung.

Danach kehrte man in das Gerätehaus zurück und der Einsatz war beendet.

 

Am 13.03.2010 fand die alljährliche Frauentagsfeier des Kreisfeuerwehrverbandes statt. Alle Kameradinnen aus dem Landkreis Nordhausen waren dazu eingeladen. Und so ging es ins Hotel “Zur Hoffnung” in Werther. Im offiziellen Teil wurde unter anderem der ehemalige Kreisbrandinspektor Erich Etzrodt von den Damen verabschiedet. Nach dem anschließendem Abendessen konnte noch getanzt werden.

 

Anläßlich des 130-jährigem Bestehens unserer Wehr führten wir am 20.03.2010 einen “Tag der offenen Tür” durch. Schon früh am Morgen erfolgten erste Vorbereitungen, Bänke, Tische, Pavillons und Bratroste wurden aufgestellt. Getränke, selbstgebackener Kuchen, Würstchen und Steaks wurden herangeschafft. Zum Beginn um 14.00 Uhr war alles aufgebaut und die Gäste konnten kommen. Kurz vor 14.00 Uhr kamen die ersten Gäste. Unsere Partnerwehr von Gonna traf ein. Diese hatte sich schon von weitem mit lautem Tatü Tata angemeldet. Kurz danach fuhr der Rüstwagen von Nordhausen - Mitte vor. Sogar FFW Sundhausen kam zum Jubiläum. Die Berufsfeuerwehr Nordhausen war mit zwei Löschfahrzeugen und der Drehleiter vertreten.

Der “Tag der offenen Tür” begann mit einer Ansprache der Wehrleiters, der Leiters der Berufsfeuerwehr und des Ortsteilbürgermeisters. Der Wehrführer von FFW Gonna gratulierte zum 130jährigen Bestehen und überreichte ein Präsent. Anschließend wurden einige Beförderungen durchgeführt - 14 Stück an der Zahl.

Nach der Ansprache war ein nachgestellter Feuerwehreinsatz zu sehen. Unsere Wehr sollte unter Anleitung der FFW Nordhausen - Mitte eine Personenrettung aus einem verunfalltem PKW vorführen. Hier war Teamarbeit gefragt. Das Auto mußte gesichert werden, die Scheiben abgeklebt und zerbrochen werden. Spreizer und Schere kamen nun zum Einsatz, die Tür mußte aufgebrochen und die Holme zerschnitten werden. Die Frontscheibe wurde herausgesägt und das Dach nach hinten abgenommen. Dann wurde die verunfallte Person aus dem Auto geborgen und auf einer Trage abtransportiert. Unsere Jungs und Mädels meisterten diese Aufgabe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend zeigten die Berufsfeuerwehr und ein Kamerad aus Gonna, was sie

konnten. Es sollte ein Baum, welcher Sturmschäden aufwies, abgetragen werden. Mittels Drehleiter und Kettensäge kürzten die Kameraden die Fichte von der Spitze her Stück für Stück.

 

 

 

 

 

 

 

Nach dieser überaus gelungenen Vorführung wurde fürs leibliche Wohl gesorgt. Es gab Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Steak und reichlich alkoholische und nicht alkoholische Getränke. Niemand brauchte zu hungern und zu dursten.

Am Abend verließen uns nach und nach die Gäste. Unsere Partnerwehr fuhr so nach Hause, wie sie gekommen waren - mit Tatü Tata. Ein sehr schöner und gelungener Tag neigte sich dem Ende. Man ließ den Tag noch in kleiner Runde ein wenig ausklingen.

 

Am Gründonnerstag, den 01.04.2010, fand das alljährliche Brauchtumsfeuer statt.

Unsere Wehr war wieder damit betraut, dieses zu entzünden und es zu bewachen. Auch in diesem Jahr erhielt die FFW Herreden eine Vergütung vom Veranstalter.

 

Die Schrecken der Vergangenheit holten uns am 13.04.2010 wieder ein. Es wurde eine englische Fünfzentnerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden - wie so oft in Nordhausen. Sie lag auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei am Taschenberg.

Gegen 16.00 Uhr wurde die Sirene ausgelöst. Zwei Kameraden fuhren zum Einsatz, einer folgte etwas später. Stellplatz war der August - Bebel - Platz, wo die Einsatzbesprechung stattfand. Die Sperrzone betrug 500 Meter. Unsere Wehr bekam den Sektor III zur Evakuierung zugeteilt - die Straßenzüge: Marienweg, Sangerhäuser Straße und Taschenberg. Wie immer waren einige Bürger uneinsichtig, sie wollten ihre Wohnungen auf keinen Fall verlassen. Sogar die Drehleiter kam zum Einsatz, um einige Anwohner aus einer Wohnung zu holen. Außerdem gab es auch Verständigungsprobleme, da in diesem Stadtgebiet viele ausländische Mitbürger wohnen. Unter diesen Umständen dauerte die Evakuierung länger als geplant. Somit verzögerte sich auch die Entschärfung der Bombe erheblich. Gegen 22.00 Uhr wurde sie von den Fachleuten des Munitionsbergungsdienstes TAUBER per Hand unschädlich gemacht. Ein überaus gefährliches Monster war bezwungen worden. Aber niemand weiß, wann die nächste Bombe zu Tage befördert wird und wie viele noch im Erdreich schlummern.

Gegen 22.00 Uhr waren unsere Kameraden wieder zu Hause, dieses Mal nicht mit knurrendem Magen, denn es gab Verpflegung - Knacker, Brötchen und Saft.

 

Am 17.04.2010 übte unsere Wehr den Löschangriff zur Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf. Die Männermannschaft mußte eine neue Angriffsstrategie entwickeln, da in Zukunft 15 m lange C- Schläuche zum Einsatz kommen sollen. Unsere Jugendwehr übte ebenfalls.

Nach Beendigung wurden die Schläuche zum Trocknen in der Scheune von Gerhard Puls aufgehängt. Danach kehrte man ins Gerätehaus zurück. Gegen 20.00 Uhr hatten unsere Kameraden noch einen (Mini-) Einsatz. Ein aufmerksamer Bürger hatte bemerkt, dass der Papierkorb an der Bushaltestelle brannte und hatte Alarm gegeben. In 5 Minuten war der Brand mittels Handfeuerlöscher gelöscht. Wie und durch welche Umstände der Papierkorb in Brand geriet, wird wohl immer unklar bleiben.

 

Natürlich wurde am 30.04.2010 unser Maibaum gesetzt. Die Vorbereitungen liefen schon seit Wochen. Um 10.00 Uhr wurde er aus seinem Winterquartier geholt und zum Festplatz getragen. Wie im Vorjahr war auch der Kindergarten zur Stelle. Die Kinder trugen wieder den Kranz. Außerdem hatten die Kleinen Papierblumen, einen kleinen Zeinbock, ein Feuerwehrauto und einen Schmetterling gebastelt, welche am Kranz befestigt wurden.

Der Festplatz wurde hergerichtet, Tische und Bänke aufgestellt.

Am Abend gegen 19.30 Uhr wurde der Maibaum mit vereinten Kräften aufgestellt. Udo Schäfer hielt wieder ein kleine Rede. In diesem Jahr kamen wieder zwei neue Gewerbeschilder an den Baum - Die Gaststätte “Zur Linde” und die Allianz - Generalvertretung Carola Deistung.

Das Wetter war in diesem Jahr richtig herrlich. Es war trocken und nicht zu kalt. Somit kamen viele Besucher und blieben auch lange. Natürlich hatten sie auch viel Hunger und Durst mitgebracht. Aber dagegen konnte geholfen werden - mit Bratwürstchen und Steaks und reichlich Getränken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 01.05.2010 mußte wieder aufgeräumt werden. Gegen 10.00 Uhr traf man sich, und es ging gemeinsam ans Werk. Zum Mittag war alles soweit wieder in Ordnung gebracht. Es wurden ein paar Steaks auf den Rost gelegt, und alle aßen zusammen zu Mittag. Nach dem Essen wurden die letzten Sachen ins Gerätehaus gefahren und die Aufräumaktion beendet. Aber unsere Jungs hatten noch einen Termin in Sundhausen zum Tag der offenen Tür. Gegen 14.30 Uhr ging die Fahrt los. Dort angekommen, wurden sie freudig empfangen. Außerdem war ein Wettbewerb angesagt. Der Feuerwehr - LKW sollte gezogen werden. Unsere Kameraden waren natürlich auch dabei und belegten promt den 3.Platz. Sie starteten auch noch ein zweites Mal, um den Kameraden der Feuerwehr Nordhausen - Mitte, welche nur zu Zweit waren, unter die Arme zu greifen - und belegten den 1.Platz. Darüber waren alle sehr glücklich und es wurde wieder gezeigt, was Kameradschaft gedeutet.

Gegen 18.30 Uhr waren unsere Jungs wieder zu Hause, später als erwartet.

 

 

Auch in diesem Jahr verlief die “Roland - Rallye” am 08.05.2010 wieder durch Herreden und unsere Kameraden waren mit der Absicherung beauftragt. Zwei Wertungsprüfungen wurden gefahren. Zum Ende des ersten Durchganges fuhr ein VW Golf direkt vor unseren Augen in den Straßengraben. Das Auto konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien, zu tief steckte es im Graben. Unsere Feuerwehr mußte eingreifen, um den Golf herauszuziehen. Zuerst versuchten unsere Jungs das Heck herunterzudrücken, damit die Räder wieder Bodenkontakt bekamen. Dieses gelang aber nicht, so dass das Feuerwehrauto vorgespannt werden mußte, um den Golf aus seiner mißlichen Lage zu befreien. Zum Glück war nichts Ernstes passiert, so dass die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Sogar im zweiten Durchgang nahm das Auto noch teil. Ansonsten verlief alles ohne größere Zwischenfälle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Bielen fand am 15.05.2010 der Stadtpokallauf der Nordhäuser Feuerwehren statt. Es war sehr schlechtes Wetter, es regnete und war bitterlich kalt. Trotz allem fuhr unsere Wehr zum Wettkampf. Leider konnte unsere Jugendwehr nicht starten, da vier Kameraden zur Truppmannausbildung waren.

Fünf Mannschaften traten an den Start: Bielen, Sundhausen, Herreden, Petersdorf und Steinbrücken. Unsere Mannschaft startete als Dritter. Wir erzielten eine sehr gute Zeit mit 53,5 Sekunden. Allerdings waren die Wehren aus Petersdorf (48 sec)und Sundhausen (50 sec) nicht zu schlagen. Somit verteidigte Petersdorf den Stadtpokal, Sundhausen belegte den zweiten Platz, Herreden den dritten Platz, Bielen den vierten Platz und Steinbrücken den fünften Platz. Bei der Jugend -B Entscheidung verteidigte unsere Wehr den Stadtpokal - obwohl in Abwesenheit, aber es waren auch keine weiteren Mannschaften gestartet.

Über unsere Leistung waren wir natürlich sehr stolz. Somit wurde auch hinterher noch in bißchen gefeiert.

 

Am 20.05.2010 gegen 19.15 Uhr ertönte die Sirene. Unsere Kameraden wurden zum Einsatz gerufen. Eine Ölspur zog sich über den Herreder Berg, durch die Ortslage Herreden hindurch bis in Richtung Hörningen. Da unsere Wehr nun eine eigene Rückenspritze zur Verfügung hatte, konnte das Öl mit Bioversal in relativ kurzer Zeit beseitigt werden.

 

Unser Dorffest fiel in diesem Jahr auf den 18.-20. Juni. Am Samstag, den 19.06.2010, war unser Feuerwehrausscheid festgelegt. Es waren fünf Männermannschaften (Herreden, Hörningen, Mauderode, Sundhausen und Nordhausen - Mitte)und zwei Jugendmannschaften ( Mauderode und Herreden)gemeldet. An den Start gingen aber nur vier Mannschaften, da die Feuerwehr NDH Stadt-Mitte leider keine Mannschaft aufstellen konnte. Trotzdem kamen zwei Kameraden als Abordnung, Karl-Heinz Pantosch und Tino Pantosch. Sie wurden als Schiedsrichter eingesetzt.

Beim Jugendausscheid bangten wir um unsere Kameraden, welche beim Truppmannlehrgang weilten und an diesem Tag ihre Prüfung ablegten. Sobald die Prüfung absolviert war, wollten sie auf dem schnellsten Wege zum Ausscheid kommen. Wie lange sich alles hinziehen würde, vermochte niemand zu sagen.

Beim Löschangriff hatten wir uns noch eine Zusatzaufgabe ausgedacht. Nachdem die Zielgeräte gefüllt waren, mußte eine Trage mit einer Puppe zur Ziellinie zurückgebracht werden. Als erstes startete unsere Wehr und legte eine gute Zeit von 75 sec vor. Danach startete FFW Mauderode. Es gab ein paar kleine Schwierigkeitem beim Aufbau. Trotzdem lief als sehr schnell ab. Leider gab es technische Probleme mit einem Zielgerät. Trotzdem wurde der Lauf noch zu Ende geführt, wobei noch ein Kamerad beim Transport der Puppe stürzte. Es wurde eine Zeit von 80 sec erreicht. Letztendlich wurde entschieden, dass Mauderode noch einmal starten durfte, da die aufgetretenen Probleme beim Zielgerät auf der Seite des Veranstalters zu suchen waren. Anschließend ging die FFW Sundhausen an den Start. Sie erzielte auch eine gute Zeit von 78 sec. Es folgte die Feuerwehr aus Hörningen. Leider hatten die Jungs Probleme mit ihrer Pumpe. Sie ging wiederholt aus. Schließlich wurde der Lauf abgebrochen. Nun bekam die Mauderöder Wehr ihre zweite Chance. Die Jungs nutzen diese natürlich souverän, die Fehler des ersten Lauf wurden kein zweites Mal begangen. Somit wurde eine sehr gute Zeit von 63 sec erzielt. Somit ergaben sich folgende Platzierungen: den vierten Platz belegte die Wehr aus Hörningen, den dritten Platz Sundhausen, den zweiten Platz Herreden und den ersten Platz Mauderode.                                   

Es wurde nun die Wettkampfbahn für die Jugendwehren umgebaut. Von unseren vier Kameraden war immer noch nichts zu sehen und zu hören. Die Jungs, die nicht beim Lehrgang waren, wurden schon ganz nervös. In Herreden wollte unsere Jugendwehr unbedingt starten und ihren Heimvorteil nutzen, konnten sie schon in Bielen nicht starten. Aber nun ging erst einmal Mauderode an den Start. Der Aufbau verlief reibungslos, es wurde eine Super Zeit von 44 sec vorgelegt - eine große Herausforderung für unsere Wehr. Von den Jungs fehlte immer noch jede Spur. Unser Wehrleiter entschloss sich, bei der Berufsfeuerwehr anzurufen, wie lange die Prüfung noch dauern sollte. Ein Aufatmen machte sich breit, sie waren schon auf dem Weg zu uns. Kurz darauf trafen die frischgebackenen Truppmänner auf dem Sportplatz ein. Alle hatten die Prüfung gut bestanden und strahlten über das ganze Gesicht. Nach kurzen Gratulationen starteten die Jungs dann doch endlich und erzielten eine Traumzeit von 42 sec. Sie kamen, sahen und siegten. Der erste Platz machte den Tag für unsere Jugendwehr perfekt.

Nach dem Mittag erfolgte die Siegerehrung. Unser Wehrführer und der Ortsteilbürgermeister gratulierten allen Mannschaften und noch einmal unseren vier jungen Feuerwehrmännern zur bestandenen Prüfung. Die Urkunden und Pokale wurden überreicht. Der diesjährige Wehrausscheid war für unsere Feuerwehr sehr erfolgreich, worüber alle sehr stolz waren, so dass noch ein wenig gefeiert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

In der Zeit vom 13.08. - 15.08.2010 fand auch in diesem Jahr ein Zeltlager für unsere Jugendwehr statt. Am Freitagabend gegen 17.30 Uhr traf man sich am Gerätehaus. Gemeinsam ging es dann zur Wiese am Dorfgemeinschaftshaus. Dort wurden die Zelte aufgeschlagen. Das Wetter hielt sich noch, es zogen aber schon graue Wolken auf. In relativ kurzer Zeit standen alle Zelte. Dann wurde es Zeit, Holz zu holen, denn es bewölkte sich immer mehr. Zusammen mit Betreuerin Dagmar Hinkeldey gingen die Jungs, ausgerüstet mit drei Bollerwagen, in den Herreden Wald. Da es in den letzten Tagen oft geregnet hatte, war es sehr schwül und der Waldboden glitschig. Trotzdem hatte man schnell die Wagen beladen. Es war eine schweißtreibende Arbeit. Auf dem Heimweg fing es an, leicht zu regnen. Auf dem Zeltplatz angekommen, hatte Dirk Günther schon den Rost angefacht. Die Würstchen waren schnell brutzelbraun und es wurde zu Abend gegessen. Leider regnete es nun richtig, so dass man unter der Überdachung am Eingang des Dorfgemeinschaftshauses sitzen mußte. Es war aber trotzdem urgemütlich. Später gingen dann alle nach und nach schlafen. Es war trotz Regen eine ruhige Nacht, so dass man gut schlafen konnte.

Samstagmorgen gegen 8.00 Uhr, kurz nach dem Aufstehen, stand Frühsport auf der Tagesordnung. Danach wurde gemeinsam gefrühstückt. Das Wetter sah heute sehr freundlich aus, die Sonne lachte vom Himmel und es war nicht kalt. Gegen 10.00 Uhr ging es zur praktischen Ausbildung. Zusammen mit den Kameradinnen Maria Kaiser und Dagmar Hinkeldey zogen die Jungs los in Richtung Kohnstein. Die Ausrüstung und Getränke waren auf einem Handwagen gut verstaut. Diesen Wagen mußte man natürlich auch durch unwegsames Gelände ziehen. Da war Teamarbeit gefragt. Es ging die steile Wiese zum Hirschenteich hinunter. Mit vereinten Kräften kam der Wagen unten sicher an. Es ging weiter entlang des Karstwanderweges in Richtung Katzenstein. Dagmar Hinkeldey erzählte etwas über die Eigenarten des Gipskarstes und die Entstehung von Erdfällen, Dolinen genannt. Solche Erdfälle kommen in der Umgebung von Nordhausen oft vor ( z.B. das Absacken des B 4 in Richtung Niedersachswerfen). Am Katzenstein angekommen, wurde mit der praktischen Ausbildung begonnen. Es sollten das Knotenbinden und Sichern und Selbstsichern in unwegsamem Gelände geübt werden. Anschließend wurde noch der Katzenstein erklommen. Hier oben bot sich eine einzigartige Aussicht. Außerdem entdeckten die Jungs auch hier oben solche Einbrüche bzw. Löcher im Felsgestein. Danach ging es weiter auf dem Karstwanderweg. Es ging ca. 1,5 km relativ steil bergauf. Hier war wieder Teamgeist gefragt. Schnell war mit Hilfe eines Seiles ein Geschirr gebastelt. Somit konnten zwei Mann den Wagen ziehen. Natürlich wurde auch abgewechselt.

Gegen 14.00 Uhr war man wieder zu Hause. Erbsensuppe und Bockwurst warteten schon, gegessen zu werden. Nach der Anstrengung hatte jeder auch ordentlich Hunger. Nach dem Mittagessen war Zeit, sich auszuruhen. Die meisten nutzten die Zeit und hielten Mittagsschlaf. Gegen 16.00 Uhr ging es weiter mit Fahrzeug- und Gerätekunde. Anschließend wurde der Feuertopf bestückt und angezündet sowie der Rost angeheizt. Kamerad Ronald Helm ging noch einmal mit ein paar Jungs in den Wald, Holz zu holen. Als sie wieder da waren, konnte gegessen werden. Es kamen auch wieder einige Eltern, um nach dem Rechten zu schauen und gemeinsam ein Bier zu trinken. Es war eine klare aber laue Nacht. Nachdem alle in ihren Zelten verschwunden waren, wurde auch bald geschlafen. Einer angenehmen Nachtruhe stand eigentlich nichts im Wege. Oder etwa doch? In dem einen oder anderen Zelt wurde heftig geschnarcht.

Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht fing es am Sonntagmorgen wieder an zu regnen. Gegen 8.00 Uhr standen alle auf. Da es ordentlich regnete, wurde auf den Frühsport verzichtet. Ausnahmsweise! Es wurde gefrühstückt und danach aufgeräumt und abgebaut.

Gegen 11.00 Uhr war das Zeltlager 2010 Geschichte.

 

Eine Woche später, am 21.08.2010 fand das Herreder Kinderfest statt. Die Feuerwehr Herreden war wieder für die Verpflegung zuständig. Außerdem konnten die Kinder Feuerwehrmann spielen und sich im Spritzen mit der Kübelspritze üben. Leider befand sich unser Feuerwehrauto nicht vor Ort. Die Kameraden Daniel Scholz und Sebastian Puls waren auf dem Nordhäuser Autodrom zum Fahrsicherheitstraining.

Alles verlief zu großer Zufriedenheit. Es wurde gut gegessen und getrunken. Das Kinderfest war für unsere Wehr ein Erfolg und das Fahrtraining für unsere beiden Kameraden eine überaus wichtige Erfahrung.

 

 

 

Am 05.09.2010 gingen wir auf Reisen. Unsere Wehr führte wieder eine Busfahrt durch. Am Sonntagmorgen, um 07.00 Uhr, ging es los. Das Wetter versprach, sehr schön zu werden, was in diesem Jahr eher eine Seltenheit war. Auf der Hinfahrt ging es schon recht fröhlich zu. In Fulda angekommen, ging es als erstes ins Feuerwehrmuseum. Hier wurden uns viele interessante Dinge in Sachen Feuerwehr gezeigt: etliche Feuerwehrautos aus verschiedenen Zeitepochen, Pferdespritzen, unter anderem die älteste Pferdespritze der Welt, Drehleitern, Atemschutzgeräte, alte Uniformen und sogar ein Feuerwehrflugzeug. Alle waren begeistert.

Danach ging es zum Mittagessen in eine alte Mühle, welche jetzt als Restaurant dient. Dort gab es ein deftiges Essen und leckeres, selbstgebrautes Bier. Nachdem alle gesättigt waren, ging es zum Stadtrundgang durch Fulda. Am Dom erwarteten uns die Stadtführer. Die Gruppe wurde in zwei Hälften geteilt. Zuerst ging es in den Dom, wo wir einiges über seine Geschichte, dessen Erbauung und über den heiligen Bonifatius erfuhren. Im Anschluß an die Domführung ging es noch in die Altstadt, vorbei an alten Fachwerkhäusern, am Hexenturm und am Alten Rathaus. Im Anschluß fuhren wir mit dem Bus auf den Kreuzberg in der bayrischen Rhön. Hier befindet sich ein altes Kloster, wo noch immer ein sehr süffiges Bier gebraut wird. Als wir dort ankamen, waren dort Massen von Menschen. Viele wollten das leckere Bier kosten. Deshalb mußte man auch länger anstehen. Trotzdem bekam jeder ein oder auch mehre Biere. Einige nutzten die Zeit und erklommen den Gipfel des Kreuzberges, gekrönt durch seine Gipfelkreuze. Es war zwar ein recht anstrengender Aufstieg. Dafür wurde man durch eine herrliche Aussicht in die Rhön entschädigt.

Gegen 18.00 Uhr ging es wieder nach Hause. Die Stimmung war sehr ausgelassen, wahrscheinlich auch durch das leckere Bier.

Gegen 22.00 Uhr kamen wir wieder in Herreden an. Eine sehr schöne Busfahrt war zu Ende.

 

Die Nordhäuser Stadtverwaltung führte am 09.10.2010 einen “Tag der offenen Tür” durch. Die Bürger konnten das Rathaus, das Neue Rathaus, die Stadtverwaltung, das Stadtarchiv, das Trauzimmer und andere weitere Bereiche besichtigen. Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr, FW Nordhausen Stadt - Mitte, FW Rodishain, FW Bielen, FW Sundhausen und unsere Wehr waren ebenfalls zugegen. Die Nordhäuser BF stellte ihr neues Löschfahrzeug und die Drehleiter zur Besichtigung aus. Kamerad Werner Koppe zeigte etliche Stücke aus seinem privaten Feuerwehrmuseum. Die Jugendwehr von FW Stadt - Mitte führte Spiele für die Kinder durch und zeigte die Kunst des Knotenbindens. Außerdem bestand die Möglichkeit, mit der Kübelspritze auf die Spritzwand zu zielen. FW Sundhausen war für die Verpflegung zuständig. Es gab Erbsensuppe mit Bockwurst aus der extra neu hergerichteten Gulaschkanone. Sie erstrahlte in neuem, feuerrotem Glanz. Auch die Sundhäuser Kochgruppe war neu eingekleidet worden. Es gab auch einige Gaben für die anderen Wehren. Einen neuen Beleuchtungssatz erhielt FW Rodishain, die FW Bielen und unsere Wehr bekamen eine neue TS 8/8 von der Marke Rosenbaur. Bürgermeister Jendricke und der Chef der BF Kamerad Gerd Jung übergaben diese Neuheiten feierlich.

Nach dem Mittagessen wurde unsere neue Pumpe verstaut - sie passte haargenau in unser Auto - und es ging noch einmal kurz zur Feuerwache der BF um einige Dinge zur bevorstehenden Winterfestmachung abzuholen. Zu Hause angekommen, wurde noch auf die neue Pumpe angestoßen und etwas gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Woche später, am 15.10.2010, erfolgte die Winterfestmachung. Beginn war um 10.00 Uhr. Es gab viel zu tun. Beim Feuerwehrauto stand die Unterbodenpflege und der Frostschutz auf dem Programm. Die Pumpen wurden winterfest gemacht, das Tor vom alten Gerätehaus repariert, neue Kleiderhaken für unsere jungen Kameraden angebracht, Fenster geputzt und der Schulungsraum gesäubert. Nach getaner Arbeit gegen 13.00 Uhr, aßen alle zusammen Mittag. Es gab leckere Bratwürstchen und Steaks. Alle Kameraden hatten ordentlich mit angepackt und so ließen es sich schmecken.

Am 30.10.2020 erfolgte die Einweisung zur Benutzung unserer neuen TS 8/8/3. Frühs um 9.00 Uhr ging es zuerst zur Berufsfeuerwehr. Anschließend ging es gemeinsam mit einem Kameraden der BF in die Rothenburgstraße. Dort befindet sich eine gute Wasserentnahmestelle an der Zorge. Hier wurden unsere Kameraden in die Technik der Pumpe eingeweiht und übten die Wasserförderung. Diese Lehrunterweisung nahm einige Zeit in Anspruch. Gegen 13.00 Uhr waren unsere Jungs wieder zu Hause.

 

Vom 25.10. - 05.11.2010 waren Kamerad Gerhard Puls und Kameradin Dagmar Hinkeldey zum Gruppenführerlehrgang in Bad Köstritz auf der Landesfeuerwehrschule Thüringen. Es waren zwei anstrengende, aber auch sehr interessante Wochen. In dieser Zeit wurde viel Wissenswertes in Sachen Grundtätigkeiten in der Feuerwehr aber auch die Führungstätigkeit vermittelt. Beide konnten ihre schriftliche und mündliche Prüfung mit Erfolg ablegen. Unsere Wehr verfügt nun über zwei neue Gruppenführer. Somit ist auch weiterhin die Aus- und Weiterbildung unserer Kameraden und der Jugendwehr gesichert.

Es gibt viel zu tun - Packen wir´s an!

 

Am Dienstag, den 16.11.2010 gegen 16.00 Uhr ertönte in Herreden die Sirene.

Es sollte sich eine Ölspur von Herreden, über Hochstedt bis hin zur B 234 befinden. Nach kurzer Erkundungsfahrt entdeckten unsere Kameraden ein paar Öltropfen am Ortseingang Hochstedt. Die Berufsfeuerwehr kam unserer Wehr aus Richtung B 243 entgegen. Viel Öl konnten die Profis auch nicht entdecken. Die paar wenigen Tropfen wurden dann von Kameraden der BF entfernt. Unsere Jungs konnten nach ca. 20 min wieder den Heimweg antreten.

 

Unsere Feuerwehr war auch in diesem Jahr mit dem Aufstellen des         Weihnachtsbaumes für den Herreder Weihnachtsmarkt betraut. Am 20.11.2010 wurde eine herrliche Blaufichte gefällt, welche der Kamerad Manfred Galander zur Verfügung stellte. Es bedurfte zur etwas Fingerspitzengefühl, den Baum abzusägen, aber mit viel Gefühl und technischem Können war das für unsere Jungs gar kein Problem. Der Baum wurde mittels schwerer Technik durch halb Herreden gefahren bis hin zum Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus. Dort angekommen wurde er mit Lichterketten versehen und an seinem Platz aufgestellt.

 

Genau eine Woche später, am 27.11.2010, fand der Weihnachtsmarkt auf dem Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus statt. In diesem Jahr war es sehr kalt und nebelig. Trotzdem trauten sich etliche Besucher auf den Markt. Traditionell wurden wieder viele Leckereien und Köstlichkeiten angeboten. Außerdem konnte man im Kunstkonsum von Jan Fehling diverse Kunstgegenstände erwerben. Für die Kinder wurde auch einiges geboten - basteln, reiten und der Weihnachtsmann brachte viele Überraschungen.

Unsere Wehr bot außer den traditionellen Dingen wie Grog und Fettbrot mit Gurke wieder Wurstkonserven aus Gonna an. Eine Neuheit waren frisch gebackene Kräppelchen und Zuckerwatte. Allen Köstlichkeiten wurde gut zugesprochen.

Der Weihnachtsmarkt war auch in diesem Jahr für unsere Wehr ein Erfolg.

 

Am 11.12.2010 fand unsere Jahreshauptversammlung in der Gaststätte “Zur Linde” in Herreden statt. Unsere Kameraden nebst Partner und unsere Jugendwehr waren zugegen. Außerdem waren zwei Kameraden der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, eine Abordnung unserer Partnerwehr aus Gonna sowie unser Ortsteilbürgermeister zu Gast. Im offiziellen Teil hielt unser Wehrführer den Jahresrückblick und es erfolgten einige Auszeichnungen sowie die Bestellung unserer neuen Gruppenführer zu ehrenamtlichen Führungskräften. Auch unsere Gäste sagten jeweils ein paar Worte. Im anschließenden gemütlichen Teil wurde ein deftiges Abendessen eingenommen und noch ein wenig gefeiert.

 

 

 

Januar 2011

 

Alle Jahre wieder: Hochwasser in Herreden.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund spiegelglatter Strassen, wurden wir am Morgen des 03.02.2011  zu einem kleinen Verkehrsunfall am Ortseingang von Hörningen gerufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Tage nach unserem letzten Einsatz waren vergangen, als am Vormittag des 06.02.2011 schonwieder unsere Sirene ertönte. Diesmal wurden wir gerufen um eine Ölspur zu beseitigen, welche sich durch den gesamten Ort Hochstedt erstreckte.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag den 03.06.2011 gegen 19:00 Uhr,  wurden wir zur Beseitigung einer Ölspur gerufen. Die Ölspur hatte eine Länge von ca. 500m und verlief Ortsausgang Herreden in Richtung Forstfarm (Hochstedt). Viele Kameraden waren vor Ort (1/9) so dass der Einsatz in relativ kurzer Zeit erfolgreich beendet werden konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag den 04.06.2011, erfolgte eine Lehrunterweisung bzw. Übung an der TS8/8, für die zukünftigen Maschinisten und den Kameraden des Einsatztrupps.

 

 

 

 

 

 

 

Nun ging es Schlag auf Schlag, bereits am nächsten Tag am 05.06.2011 veranstaltete der Ortschaftsrat von Herreden einen Wandertag durch den Kohnstein. Unsere Feuerwehr sollte die eifrigen Wanderer mit Essen und Trinken versorgen. Die Raststelle war an der Salzaquelle. Es gab Erbsensuppe mit Bockwurst und diverse Getränke zur Erfrischung. Der Wandertag wurde von den Herredern gut angenommen, obwohl es an diesem Tag sehr heiß war.

 

Der Juni hatte es in sich. Am 08.06.2011 fand in Nordhausen eine Großübung auf dem Bahngelände statt. Es wurde ein Zugunglück zwischen einem Personenzug und einem Güterzug nachgestellt. Außerdem gab es viele Verletzte.

Bei dieser Übung kam es auf die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr, Bahnpersonal und Rettungskräften an. Die Polizei sperrte weiträumig ab. Nachdem das Bahnpersonal die Stromversorgung abgeschaltet hatte, konnte mit der Rettungsaktion begonnen werden.

Die Feuerwehren verschafften sich Zutritt zu den Bahnabteilen, wo sich die Verletzten befanden und transportierten sie auf Tragen ab, die Rettungsdienste versorgten medizinisch die Verunfallten. Auch Fährtenhunde und ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera kamen zum Einsatz, um weitere umherirrende Personen aufzufinden. Unseren Kameraden hatten eine etwas eigenwillige Aufgabe. Sie zählten zu den “Opfern”. Um alles sehr realistisch darzustellen, wurden die Unfallopfer fachmännisch geschminkt. Der eine unserer Kameraden hatte eine Schädelfraktur mit einer offenen Kopfwunde, der andere hatte einen schweren Schock. Somit brauchten sie sich körperlich nicht anzustrengen. Es war ein Einsatz der etwas anderen Art.

 

Am 21.06.2011 fand in Herreden eine Übung statt. Im Kindergarten war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen, eine Person wurde vermißt. Die Feuerwehren Herreden, Hörningen, Salza und Steinbrücken kamen zum Einsatz. Es mußte eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke hergestellt werden. Die Wasserentnahme erfolgte zum einen aus einem Hydranten und zum anderen aus öffentlichem Gewässer, dem Herreder Bach. Dabei mußte ein erheblicher Höhenunterschied überwunden werden. Somit wurde auf halber Höhe am Kirchberg eine weitere Pumpe zwischengeschaltet.

Unsere Feuerwehr führte den Innenangriff durch. Es galt, unter Atemschutz die vermißte Person aufzufinden und aus dem brennenden Raum herauszuholen. In kurzer Zeit konnte diese gerettet werden, danach konnte die Brandbekämpfung fortgeführt werden.

Nach Beendigung erfolgte noch eine Auswertung durch den Einsatzleiter Gerhard Puls. Im Großen und Ganzen lief die Übung erfolgreich und zufrieden stellend ab.

 

 

 

 

 

Unser Dorffest fand in diesem Jahr vom 24.-06.- 26.06. Statt. Am 24.06.11 war Sportfest auf dem Sportplatz. Hier gab es verschiedene sportliche Disziplinen: Volleyball, Gummistiefelweitwurf, Gummistiefelwettlauf und Baumstammweitwurf.

Unsere Wehr führte den Baumstammweitwurf durch - zum ersten Mal in Herreden. Diese neue Disziplin war ein Test, wurde aber von den Herredern gut angenommen. Männer, Frauen und Kinder wollten ihre Kräfte messen und stießen die Stämme so weit sie konnten. Sicherlich konnte man verschiedene Techniken dabei erkennen.

Letztendlich standen beträchtliche Weiten zu Buche.

 

Am Samstag, den 25.06.11, war Kinderfest. Den Kindern wurde einiges geboten, z.B. Reiten, Hüpfburg, schminken, Mohrenkopfwurfmaschine, Büchsenwerfen und spritzen auf ein Zielgerät der Feuerwehr. Natürlich warteten auch einige Preise auf die Kleinen. Unsere Feuerwehr hatte ein Zielgerät aufgebaut und eine Schlauchleitung vom Herreder Bach her verlegt. Somit konnten die Kinder mit Bachwasser auf das Zielgerät spritzen. Bei dieser Aktion herrschte reger Andrang. Kleine und größere Kinder, Jugendliche und auch einige Erwachsene übten sich beim Zielen.

 

 

Vom 01.07.- 03.07.2011 fand das Zeltlager der Nordhäuser Jugendfeuerwehren im Ferienpark “ Feuerkuppe” statt. Unsere Jugendwehr nahm in diesem Jahr wieder mit fünf Jugendlichen und zwei Betreuern teil. Am Freitagabend, gegen 17.00 Uhr erfolgte die Abfahrt mit dem Bus von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr in Richtung Straußberg. Dort angekommen, wurden die Bungalows bezogen. Nach dem Abendessen war genügend Freizeit für die Jugendlichen, in welcher auch Fußball und Volleyball gespielt werden konnte. Wir bekamen Besuch von einigen Kameraden aus unserer Wehr. Alle saßen gemütlich vor der Hütte und genossen den Abend. Das Wetter war noch recht angenehm.

Am nächsten Tag kündigten sich die ersten Wolken und Wind an. Nach dem Frühstück erfolgte eine feuerwehrtechnische Ausbildung. Es wurden an sieben Stationen verschiedene Themen geübt, unter anderem das Bedienen von Feuerlöschern, das Binden von Knoten, Erste Hilfe und der Umgang mit Druck- und Saugschläuchen und diversen wasserführenden Armaturen. Zwischendurch regnete es schon leicht, war aber noch erträglich. Nach dem Mittag war Mittagsruhe. In dieser Zeit regnete es ergiebiger. Am frühen Nachmittag hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Prüfung zur Jugendflamme I abzulegen. Unsere Jungs meisterten ihre Aufgabe erfolgreich. Außerdem konnte man mit zwei GPS - Suchgeräten versteckte Gegenstände im Wald suchen. Das war gar nicht so einfach. die Geräte zeigten zwar ungefähr den Fundort an, aber im Umkreis von 20 Metern mußte man den Wald schon ganz genau durchkämmen. Als unsere Gruppe dran war, fing es richtig heftig an zu regnen. Als wir wieder zurück im Bungalow waren, waren wir total durchnäßt. Obendrein war es auch noch recht kühl und windig geworden. Jede Feuerwehr erhielt einen Ölradiator in ihre Hütte, damit man wenigstens sich aufwärmen und etwas trocknen konnte. Abends sollte gegrillt werden. Das Wetter war nun wie im November aber nicht wie im Juli. Da schaffte die Berufsfeuerwehr Abhilfe. Sie brachten ein beheizbares Zelt und der Abend war gerettet und wurde doch noch gemütlich. Leider nahm die gesellige Runde ein jähes Ende. Zwei Kameraden der FFW Petersdorf hatten sich geschlagen und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Es war zwar, wie sich später herausstellte, nichts ernsthaftes passiert, aber mit Kameradschaft hatte dieses nicht viel zu tun. Die Stimmung lag am Boden.

Am Sonntagmorgen, als wir von die Tür schauten, trauten wir unseren Augen nicht. Übernacht hatte es starke Sturmböen gegeben, welche das Zelt zum Einsturz gebracht hatten. Nach dem Frühstück war Aufräumen angesagt. Das Zelt mußte abgebaut werden. Etliche Zeltstangen waren kaputt. Gott sei Dank war die Zeltplane heil geblieben. Die BF holte es wieder ab. Nachdem die Hütten gereinigt waren, fuhr der Bus zurück zur Berufsfeuerwehr, wo uns unser Wehrführer mit dem Feuerwehrauto abholte und nach Hause fuhr.

Trotz schlechten Wetters hatte wir das Beste draus gemacht, wenn auch einiger Schaden entstanden war.

 

Am 07.07.2011 fand im Albert - Kunz - Sportpark der Schulsport- und Vereinstag statt. 1500 Kinder und Jugendliche waren gekommen. Zur Eröffnung sprachen unter anderem Landrat Claus, der Bürgermeister von Nordhausen Matthias Jendicke und der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr Gerd Jung. Ein sportliches Schauprogramm wurde vorgestellt. Zum Schluß der Eröffnungsfeier ließ man Tauben fliegen. Im Anschluß daran konnten die Kinder an verschiedenen Stationen sich über Sportarten informieren und auch selber durchführen, z.B. Judo, Karate und Bogenschießen. Außerdem gab es ein Fußball- und Volleyballturnier.

Auch die Nordhäuser Feuerwehren waren präsent - neben unserer Wehr waren die BF, die FFW Nordhausen - Mitte und die FFW Heringen auf dem Platz. Die Kameraden der BF hatten eine Spritzwand aufgebaut. Hier konnten die Kinder mit zwei Kübelspritzen sich im spritzen üben. Da war Teamgeist gefragt - einer mußte pumpen, der andere spritzen. Unsere Wehr und die BF betreuten sie dabei.

Die Jungs von FFW Nordhausen - Mitte erklärten interessierten Kindern ihr Löschfahrzeug. Im Großen und Ganzen herrschte bei den Feuerwehren ein reger Andrang.

 

In diesem Jahr fand der alljährliche Stadtpokallauf am 09.07.in Petersdorf statt. An den Start gingen die FFW Petersdorf, die FFW Sundhausen, die FFW Leimbach und die FFW Herreden. Außerdem starteten die FFW Herrmannsacker und die FFW Petersdorf II - allerdings nicht in der Wertung des Stadtpokals. Bei den Jugendmannschaften starteten Petersdorf I und II, Stempeda, Sundhausen und Herrmannsacker. Leider fehlten einige Nordhäuser Ortsteile, welche in den vorigen Jahren immer mit teilgenommen hatten, so z.B. Steinbrücken, Nordhausen - Mitte und Hörningen. Viele hatten Personalprobleme - ein Problem, welches wir zum Glück nicht haben und auch hoffentlich nicht haben werden.

Unsere Wehr ging als erster an den Start und legte eine sehr gute Zeit von 54 sec vor. Als nächste Wehr startete Petersdorf mit einer sagenhaften Zeit von 43 sec. Somit sicherten sie sich den Stadtpokal. Dies erfolgte zum dritten Mal, so dass der Pokal in Petersdorf weiterhin verbleibt. Unsere Jungs belegten letztendlich den 2. Platz mit einer für uns sehr guten Zeit, worauf alle sichtlich stolz waren. Den dritten Platz belegte die FFW Leimbach, den vierten Platz die FFW Sundhausen. Petersdorf II und Herrmannsacker bei legten die Ehrenplätze. Bei den Jugendwehren holte sich ebenfalls Petersdorf I den ersten Platz und somit den Stadtpokal. Kurz und bündig gesagt - Petersdorf sahnte bei diesem Wettkampf so richtig ab. Nichts desto trotz - zu Hause angekommen feierten wir den zweiten Platz, als ob es nichts größeres gegeben hätte. Alle waren ja soo stolz auf unsere sehr gute Leistung.

 

 

 

Es war an einem Dienstag und zwar am 19.07.2011 gegen 16.45 Uhr, als in Herreden die Sirene ertönte. Unsere Kameraden wurden in das Gewerbegebiet, wo sich der Domänemarkt befindet, gerufen. Dort wurde ein Brand simuliert. Zur Stelle waren außerdem auch die Feuerwehren aus Leimbach, Hesserode und Bielen. Es mußte zur Löschwasserversorgung eine lange Wegestrecke aufgebaut werden. Unsere Jungs mußten die Wasserförderung aus dem Sundhäuser See übernehmen. Das war gar nicht so einfach, denn die TS 8/8 mußte über einen langen Weg eine sehr steile Treppe zum See herunter getragen werden. Bekanntlich ist so eine Pumpe nicht ganz leicht und nicht besonders handlich. Doch mit vereinten Kräften konnte diese dann auf einem Steg in Position gebracht werden. Unsere neue Pumpe mußte an diesem Tag das erste Mal richtig arbeiten. Und das tat sich auch, sie summte wie ein Bienchen.

 

Schon am nächsten Tag, den 20.07.2011, waren unsere Jung schon wieder am Kiesteich. Das Löschwasserbecken vom Gewerbegebiet mußte wieder mit Wasser gefüllt werden. Unsere Wehr war damit beauftragt worden. Unsere Pumpe mußte erneut Schwerarbeit leisten. Immerhin galt es, einige Tausend Liter über eine lange Strecke gefördert werden. Diese Arbeit nahm einige Stunden Zeit in Anspruch. Allerdings konnten sich unsere Kameraden im Imbiß des Domänemarktes stärken, damit diese langwierige Arbeit nicht mit leeren Magen ausgeübt werden mußte.

 

 

Auch in diesem Jahr sollte mit der Jugendfeuerwehr ein Aktionstag mit Wandern in die freie Natur und praxisnaher Ausbildung durchgeführt werden. Dieses Ereignis fiel auf den 27.08.2011. Auch hier hatten wir kein Glück mit dem Wetter. Es regnete frühs in Strömen, direkt warm war es auch nicht gerade. Erst einen Tag zuvor war das herrlichste Hochsommerwetter - wie dem auch sei - wir hatten wieder Mal Pech. Trotzdem trafen man sich um 11.00 Uhr im Gerätehaus. Nach einer kurzen Ansprache konnte mit der praktischen Ausbildung begonnen werden. Sämtliche Feuerwehrknoten sollten unsere “Kleinen” üben - sehr zu deren “Freude”. Mit der Übung kam auch der Spaß an der Sache zurück. Mit dem Aufhellen der Stimmung besserte sich auch das Wetter. Es regnete nicht mehr, sogar die Sonne schaute kurz durch die Wolken. Somit entschlossen wir uns, nach dem Mittagessen doch zu wandern. Gegen 13.00 Uhr gab es Erbsensuppe mit Bockwurst. Danach wurde der Handwagen mit Ausrüstung bestückt und es ging los in Richtung Kohnstein. Am Waldrand angekommen, rasteten wir kurz, um die weitere Wegstrecke zu planen. Eigentlich sollte es zu den “Sattelköpfen” gehen. Da aber der Weg sehr matschig war durch den Regen, entschlossen wir uns, zu Salzaquelle zu wandern. Der Weg dorthin war einigermaßen begehbar. Unsere Jugend war guter Dinge, auch jedem Handy erklang allerschönster deutscher Schlager. An der Salzaquelle erfolgte dann die Ausbildung in Erster Hilfe. Es wurden verschiedene Situationen durchgespielt, unter anderem der Transport von verletzten Personen aus unwegsamen Gelände sowie die Wundversorgung. Auch das Absetzen des Notrufes konnte ausgiebig geübt werden. Die lebensrettenden Maßnahmen besprachen wir ausführlich. Leider konnten die Schocklagerung und die Seitenlage nicht praktisch geübt werden, da sich niemand auf den völlig aufgeweichten Boden legen konnte.

 

 

Gegen 17.00 Uhr war Aufbruch in Richtung Heimat angesagt. Der Bollerwagen sollte die steile Wiese am Hirschenteich hochgezogen werden. Immerhin war dies der kürzeste Weg, denn um 18.00 Uhr war Brutzeln mit den Eltern angesagt.

Währendessen waren schon im Gerätehaus die Vorbereitungen zum Grillabend in Gange. Tische und Bänke wurden hingestellt und der Rost angeheizt. Kurz vor 18.00 Uhr war die Wandergruppe auch wieder zurück. Kurz darauf erschienen schon die ersten Eltern. Der Brutzelabend wurde recht gemütlich. Sogar das Wetter war auf unserer Seite und zeigte sich den ganzen Abend lang recht freundlich.

 

 

 

Am nächsten Morgen , am 28.08.2011, in aller Frühe traf man sich schon wieder im Gerätehaus. Für einige war die Nacht relativ kurz. Es ging nach Sundhausen zum Scheunenhoftriathlon. Unsere Wehr erhielt den Auftrag, ein Stück der   Radfahrerstrecke abzusichern. Das Radrennen verlief ohne Zwischenfälle, so dass es ein recht ruhiger Einsatz wurde.

 

 

 

Am 30.09.2011 gegen 17.30 Uhr ertönte die Sirene. Sämtliche Wehren der Stadt wurden alarmiert. Es wurde ein Brand in einer Lagerhalle in der Erfurter Straße gemeldet, welche dem Betrieb “ Nordbrand Nordhausen” gehörte. Glücklicherweise stellte sich das ganze als eine Großübung heraus. An der Einsatzstelle angekommen, übernahm unser Gruppenführer Gerhard Puls die Abschnittsleitung und unsere Wehr erhielt den Befehl, die Wasserförderung aus der Zorge zu übernehmen. Zusammen mit den Kameraden aus Leimbach und Krimderode wurde mit drei TS 8/8 die Wasserversorgung hergestellt. Es war allerdings eine schöne Schinderei, die Pumpe das steilen Weg an der Erfurter Brücke herunter zu buckeln. Auch das Gelände am Zorgeufer erwies sich als total unwegsam. Mit vereinten Kräften wurde dieser Gewaltakt erledigt. Zwei Kameraden unserer Wehr wurden noch abkommandiert, sie sollten sich mit Atemschutz ausrüsten und zur Lagerhalle kommen. Nach ca. einer halben Stunde wurde die Übung beendet. Nun galt es die Pumpen, den steilen Weg wieder nach oben zu befördern. Das ging nur, indem sich alle Kameraden untereinander halfen. Vier Mann trugen bzw. schoben, die anderen zogen mit Seilen die Pumpen, eine nach der anderen, nach oben. Das war ebenfalls eine schweißtreibende Arbeit. Als alles wieder verstaut war, ging es noch einmal zur Auswertung zu Nordbrand. Der Bürgermeister von Nordhausen, der Betriebsführer von Nordbrand, der Chef der Berufsfeuerwehr sowie der Kamerad Bernd Recknagel sagten ein paar Worten zum Ablauf der Übung. Danach gab es noch ein kleines Buffet, damit sich alle Kameraden sich nach den großen Anstrengungen ein wenig stärken konnten.

 

Einen Tag später, am 01.10.2011, erhielt unsere Jugendwehr neue Jacken. Diese kann man mit dickem Jackenfutter anziehen, damit auch im Winter niemand frieren muß. Im Sommer kann man die Jacken in dünne Sommerjacken verwandeln. Eine sehr praktische Sache, welche natürlich auch seinen Preis hat.

 

Vom 10.10.-21.10.2011 besuchte die Kameradin Maria Kaiser die Landesfeuerwehrschule in Bad Köstritz. Auch für sie war die Ausbildung zum Gruppenführer schwierige aber hoch interessante Herausforderung. Letztendlich wurden ihre Anstrengungen und ihr Fleiß belohnt. Sie konnte die schriftliche und mündliche Prüfung erfolgreich ablegen. Somit verfügt unsere Wehr über drei ausgebildete Gruppenführer.

 

Am 22.10.2011 erfolgte die Winterfestmachung unserer Gerätschaften, z.B. der TS 8 - Pumpen. Auch das KLF wurde für den Winter vorbereitet. Außerdem wurde das Gerätehaus aufgeräumt und nochmals gründlich gereinigt. Nun kann die kalte Jahreszeit kommen. Anschließend aßen alle Kameraden zusammen zu Mittag. Es gab noch einmal Gegrilltes vom Rost. Dazu gab es Faßbier, welches unsere frischgebackene Gruppenführerin ausgegeben hatte. Somit wurde es ein schöner, gemütlicher aber auch längerer Abend.

 

Schon am 26.10.2011 hatten unsere Kameraden die nächste Aufgabe. In Rodishain, dem letzten und am weitesten entfernten Zipfel der Stadt Nordhausen, fand eine Übung im Kinderheim statt. Es sollte ein Brand mit zwei vermißten Personen nachgestellt werden. Diese Übung erfolgte länderübergreifend, da Rodishain an der Grenze zu Sachsen - Anhalt liegt. Die Wehr aus Rodishain war als erste zur Stelle. Zum Einsatz kamen noch die Wehr aus Stempeda aus Thüringen, Rottleberode und Roßla aus Sachsen - Anhalt.

Die Nordhäuser BF würde für diese Strecke sehr lange brauchen. Die Wehren aus Rottleberode, Roßla und Berga aus Sachsen - Anhalt wären schneller zur Stelle. Deshalb wurde diese Einsatzbereitschaft geübt. Unsere Jungs waren zusammen mit der Nordhäuser BF zur Organisation der Übung zuständig. So zum Beispiel mußte die Nebelmaschine bedient werden. Großen und Ganzen war es für unsere Kameraden ein guter Einblick, wie das Zusammenspiel anderer Wehren so abläuft. Es war ein interessanter Einblick.

 

Zum Martini - Umzug am 10.11 11 übernahm unsere Wehr zum ersten Mal die Absicherung. Unser KLF fuhr mit Blaulicht voraus, und die Kinder folgten mit ihren Lampions und Fackeln. Somit war es eine sichere Angelegenheit für die Lampionträger, welche sonst immer im Dunkeln im öffentlichen Straßenverkehr durch Herreden liefen.

 

 

Am 12.11.2011 folgten unsere Kameraden einem Hilferuf der Nordhäuser Angler. Im Angelteich am Tierheim herrschte ein Fischsterben. Aufgrund der sehr lang anhaltenden ruhigen Hochduckwetterlage (kein Regen, kein Wind) wurde das Wasser nicht richtig bewegt. Der Sauerstoffgehalt war erschreckend niedrig. Bei dem kühlen Wetter müßten die Fische sich in tieferen Wasserschichten aufhalten. In diesen Schichten war kaum Sauerstoff. Die Fische kamen an die Oberfläche und schnappten nach Luft, viele waren schon erstickt. Unsere Wehr sollte als “große Umwälzpumpe” agieren. Die TS 8 wurde aufgebaut, die Saugschläuche im See ausgebracht und eine Wasserkanone mit Hilfe von Verteiler, Krümmer und B- Strahlrohr. Nach ca. 2,5 Stunden wurden Wasserproben genommen. Diese ergaben, dass sich der Sauerstoffgehalt verbessert hatte. Somit war der Einsatz erfolgreich. Sollte sich die Wetterlage nicht ändern, wäre es möglich, dass die Petrijünger noch einmal unsere Hilfe in Anspruch nehmen müssen.

 

Ebenfalls am 12.11.11 gesuchte Kamerad Stefan Henze ein Gasseminar in Rohr- Kloster. Dieses war eine Schulung über Gasexplosionen u. Gasbrände und deren Bekämpfung.

 

In Herreden sollte auch in diesem Jahr ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Natürlich brauchte man dafür einen Weihnachtsbaum. Herr Spieß stellte eine schöne, große Fichte zur Verfügung. Unsere Kameraden fällten am 19.11. 2011 den Baum. Dabei konnte man den fachmännischen Umgang mit der Kettensäge üben.

Zur gleichen Zeit hoben drei Kameraden auf dem Festplatz ein großes Loch aus. Darin wurde eine Hülse eingelassen. Das sollte der neue Platz für den Weihnachtsbaum werden.

Der Baum wurde mit schwerer Technik auf den Platz gebracht. Dank der Agrar - GmbH Mauderode - Herreden war dies möglich. Mit vereinten Kräften stellten unsere Jungs den Baum in den neu geschaffenen “ Ständer” und sicherten ihn gegen Umstürzen.

Somit bekam der Festplatz seinen Weihnachtsbaum und der Weihnachtsmarkt konnte kommen.

 

 

 

 

 

Eine Woche später war es so weit. Am 26.11.2011 fand der Weihnachtsmarkt statt. Das Wetter hielt sich freundlich und trocken, obwohl Sturm und Regen gemeldet war. Zuerst wurden die Stände aufgebaut und der Baum geschmückt. Dafür hatten wir eigens für den Weihnachtsmarkt von der Stadt Nordhausen eine neue Lichterkette bekommen.

Gegen 15.00 Uhr kamen die ersten Gäste. Viele Köstlichkeiten lockten viele Besucher auf den Festplatz: Kräppelchen, Waffeln, Bratwurst, Fischspezialitäten, marokkanisches Brot, Stollen, Schaffleisch aus dem Backoffen und Schokoobst. Außerdem gab es reichlich heiße Getränke: Grog, Glühwein mit und ohne Schuß, Kaffee und Tee. Unsere Wehr bot auch in diesem Jahr wieder Wurstkonserven aus Gonna an, welche erneut guten Zuspruch fanden.

Für die Kinder gab es einige Kleinigkeiten vom Weihnachtsmann. Außerdem konnten die Kleinen Basteln und reiten.

Der Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr wieder ein Erfolg für unsere Wehr.

 

Am 10.12.2011 fand unsere Jahreshauptversammlung in der Gaststätte “Zur Linde” statt. Alle Kameraden und Kameradinnen nebst Partner, die Jugendwehr, der Ortsteilbürgermeister Wolfgang Becker, einige Kameraden der Partnerwehr aus Gonna sowie der Kamerad Thomas Schinköth und die Sekretärin Elke Becker von der Berufsfeuerwehr Nordhausen waren geladen.

Im offiziellen Teil erfolgte die Ansprache vom Wehrführer Gerhard Puls. Er gab einen Jahresüberblick über die geleistete Arbeit. Anschließend gab Jugendfeuerwehrwartin Dagmar Hinkeldey eine Zusammenfassung über die Jugendarbeit. Wolfgang Becker richtete einige Dankesworte an unsere Wehr. Dann erfolgten drei Auszeichnungen durch den Kameraden Thomas Schinköth: Kameradin Helga Gentzel erhielt die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Bronze, Kamerad Manfred Galander die Medaille für 40 Jahre Dienstzugehörigkeit in Gold sowie Kamerad Thomas Krug für 10 Jahre Dienstzugehörigkeit in Bronze.

Im anschließenden gemütlichen Teil wurde zusammen ausgiebig gespeist, getrunken und noch ein wenig gefeiert.

 

 

 

Ein paar Tage später, am 16.12.2011, wurden unsere Jungs alarmiert. Es befand sich wieder einmal eine breite Ölspur durch Hochstedt bis hin zum Silo auf dem Hochstedter Berg . Diese war so breit, dass sie sich mitunter über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckte. Zusammen mit der Feuerwehr Salza und später auch mit der Berufsfeuerwehr wurde diese mittels Bioversal bekämpft. Mit vereinten Kräften konnte die Spur relativ schnell bekämpft werden. Das einzige war nur, dass das Wetter unseren Jungs übel mitspielte. Es stürmte und regnete ununterbrochen.

 

 

Genau eine Woche später ertönte erneut die Sirene. Am 23.12.2011,einen Tag vor Heilig Abend, erstreckte sich die nächste Ölspur über den Herreder Berg. Zum Glück war sie dieses Mal nicht so lang und nicht so breit. Auch das Wetter meinte es etwas besser mit uns. Unsere Jungs bekämpften die Öllache aus Salza kommend in Richtung Herreden mittels Bioversal. Die Berufsfeuerwehr kam uns, aus Herreden kommend, entgegen. Somit war die Arbeit schnell getan.

 

Schon einen Tag nach Weihnachten, am 27.12.2011, gegen 17.45 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Nun war es ein Verkehrsunfall, zu dem wir gerufen wurden. Dieser hatte sich auf der Landstraße zwischen Hörningen und Herreden ereignet. Ein Ford Escort und ein Suzuki Jimny waren zusammen gestoßen. Der Ford stand quer auf der Straße, der Suzuki lag auf der Seite auf einem angrenzenden Feld. Es war zwar erheblicher Sachschaden entstanden,m zum Glück aber kein größerer Personenschaden. Die verunfallten Personen hatten sich aus eigener Kraft aus den Autos befreien könnten, so dass niemand herausgeschnitten werden mußte. Der Rettungsdienst war vor Ort, nahm auch die leicht verletzten Personen mit. Zusammen mit der Feuerwehr Salza und der Berufsfeuerwehr galt es, die Unfallstelle und die Autos zu sichern, ausgetretene Betriebsflüssigkeiten zu binden, die verschmutzte Fahrbahn zu reinigen und dem Abschleppdienst unter die Arme zu greifen. Diese Arbeiten nahmen einige Zeit in Anspruch.

 

 

 

 

 

Am 29.12.2011 fuhr eine Abordnung unserer Wehr nach Stempeda. Die Feuerwehr aus Stempeda hatte ein neues Löschfahrzeug erhalten, welches an diesem Tag feierlich übergeben wurde. Über 30 Feuerwehrleute waren versammelt. Sie kamen aus Stempeda selbst, von der Berufsfeuerwehr Nordhausen, aus den freiwilligen Feuerwehren des Stadtgebietes und aus benachbarten Wehren. Auch der Nordhäuser Bürgermeister, Herr Matthias Jendricke, und der Chef der Berufsfeuerwehr, Kamerad Gerd Jung, waren zugegen. Diese übergaben dem Stempedaer Wehrführer das neue Fahrzeug, welcher sich herzlich bedankte. Auch der Ortsteilbürgermeister von Stempeda sprach einige Dankesworte.

Anschließend wurde noch ein wenig gefeiert mit Bratwürstchen und warmen und kalten Getränken.

 

 

 

 

 


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